Genotyp-Verhältnis Rechner
Berechnen Sie Genotyp- und Phänotyp-Verhältnisse für verschiedene Vererbungsmuster einschließlich vollständiger Dominanz, unvollständiger Dominanz, Kodominanz und geschlechtsgebundener Merkmale.
Phänotyp-Bezeichnungen
Genotyp-Verhältnisse
Phänotyp-Verhältnisse
Klassisches Verhältnis-Format
Genotypisches Verhältnis:
Phänotypisches Verhältnis:
Nachkommen-Verteilung
Wahrscheinlichkeits-Aufschlüsselung
| Genotyp | Phänotyp | Wahrscheinlichkeit | Erwartet (pro 100) |
|---|
Interpretation
Vererbungsmuster Verstehen
Verschiedene Merkmale werden durch verschiedene Muster jenseits der einfachen Mendelschen Genetik vererbt. Das Verständnis dieser Muster hilft, Nachkommensmerkmale vorherzusagen und erklärt die Vielfalt, die wir in der Natur beobachten.
Vollständige Dominanz (Mendelsch)
Das klassische Muster, das von Gregor Mendel entdeckt wurde. Ein Allel (dominant) maskiert vollständig die Expression eines anderen (rezessiv). Heterozygote (Aa) zeigen denselben Phänotyp wie homozygot dominante (AA) Individuen.
Beispiel: Erbsenblütenfarbe - Lila (P) ist dominant über weiß (p)
Genotypisches Verhältnis (Aa × Aa): 1 AA : 2 Aa : 1 aa
Phänotypisches Verhältnis (Aa × Aa): 3 Lila : 1 weiß
Unvollständige Dominanz
Kein Allel ist vollständig dominant. Heterozygote zeigen einen gemischten oder intermediären Phänotyp zwischen den beiden homozygoten Formen. Die genotypischen und phänotypischen Verhältnisse sind gleich.
Beispiel: Löwenmäulchen Blütenfarbe - Rot (R^R) × Weiß (R'R') = Rosa (RR')
Kreuzung RR' × RR': 1 Rot : 2 Rosa : 1 Weiß
Hinweis: Alle drei Genotypen haben unterschiedliche Phänotypen
Kodominanz
Beide Allele werden bei Heterozygoten gleichzeitig vollständig exprimiert. Im Gegensatz zur unvollständigen Dominanz gibt es keine Mischung - beide Merkmale erscheinen zusammen. Häufig bei Blutgruppen und Fellfarbenmustern.
Beispiel: Menschliche ABO Blutgruppen - I^A und I^B sind kodominant
I^A I^B Genotyp: Blutgruppe AB (beide A und B Antigene vorhanden)
Roan Rinder: Rotes und weißes Haar erscheinen zusammen, nicht gemischt
Geschlechtsgebundene Vererbung (X-gekoppelt)
Gene, die auf Geschlechtschromosomen (normalerweise X-Chromosom) lokalisiert sind, zeigen einzigartige Vererbungsmuster. Männer (XY) sind hemizygot - sie haben nur ein X-Chromosom, daher exprimieren sie welches Allel auch immer vorhanden ist. Frauen (XX) benötigen zwei rezessive Allele, um das rezessive Merkmal zu zeigen.
Beispiele: Farbenblindheit, Hämophilie, Duchenne-Muskeldystrophie
Muster: Häufiger bei Männern; Trägerinnen zeigen das Merkmal nicht
Trägerin Mutter × Normaler Vater: 50% Söhne betroffen, 50% Töchter Trägerinnen
Vererbungsmuster Vergleichen
| Muster | Heterozygoten-Phänotyp | Typisches Verhältnis (Aa × Aa) | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Vollständige Dominanz | Wie dominante Homozygote | 3:1 (Phänotyp) | Erbsenpflanzenhöhe |
| Unvollständige Dominanz | Intermediär/gemischt | 1:2:1 (gleich für beide) | Löwenmäulchenfarbe |
| Kodominanz | Beide Allele exprimiert | 1:2:1 (gleich für beide) | ABO Blutgruppe |
| Geschlechtsgebunden | Abhängig vom Geschlecht | Variiert nach Elterngenotypen | Farbenblindheit |
Referenzen
Die Vererbungsmuster und genetischen Konzepte basieren auf etablierter wissenschaftlicher Literatur:
Bildungshinweis: Dieser Genotyp-Verhältnis-Rechner ist für Bildungszwecke konzipiert, um verschiedene Vererbungsmuster zu demonstrieren. Die reale genetische Vererbung kann komplexer sein und mehrere Gene (polygene Merkmale), Umweltfaktoren, epigenetische Modifikationen und Gen-Interaktionen (Epistase) umfassen. Die hier gezeigten geschlechtsgebundenen Merkmale konzentrieren sich auf X-gekoppelte Vererbung; Y-gekoppelte und mitochondriale Vererbung folgen anderen Mustern. Für genetische Beratung oder medizinisch-genetische Fragen konsultieren Sie qualifizierte Genetik-Fachleute.
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