Ejektionsfraktion-Rechner

Berechnen Sie die kardiale Ejektionsfraktion aus enddiastolischem und endsystolischem Volumen.

Was die Ejektionsfraktion misst

Die Ejektionsfraktion (EF) ist ein Maß dafür, wie effizient das Herz mit jedem Schlag Blut pumpt. Sie gibt den prozentualen Anteil des Blutes an, den die linke Herzkammer bei einer einzelnen Kontraktion aus ihrem gefüllten Volumen auswirft. Sie ist einer der wichtigsten Indikatoren für die gesamte Pumpfunktion des Herzens.

Wenn sich das Herz entspannt und mit Blut füllt, enthält es sein größtes Volumen — das enddiastolische Volumen (EDV). Wenn es sich zusammenzieht und Blut auswirft, bleibt das endsystolische Volumen (ESV) zurück. Die Differenz zwischen diesen Volumina ist das Schlagvolumen, und die Ejektionsfraktion drückt dieses Schlagvolumen als Prozentsatz des gefüllten Volumens aus.

Normbereiche und Einteilung

Die Ejektionsfraktion wird im Allgemeinen in folgende Bereiche eingeteilt, die die Pumpeffizienz des Herzens beschreiben:

Normal (50% oder höher)

Eine gesunde linke Herzkammer wirft typischerweise 50% oder mehr ihres Blutes mit jedem Schlag aus.

Leicht reduziert (41–49%)

Die Pumpeffizienz liegt leicht unter dem Normbereich.

Mäßig reduziert (30–40%)

Das Herz pumpt mit jedem Schlag einen deutlich kleineren Anteil des Blutes.

Stark reduziert (unter 30%)

Die Pumpeffizienz liegt deutlich unter dem Normalwert.

Die Formel der Ejektionsfraktion

Die Ejektionsfraktion wird aus dem Schlagvolumen und dem enddiastolischen Volumen berechnet:

Schlagvolumen (SV) = EDV − ESV

Ejektionsfraktion (EF) = (SV / EDV) × 100

Beispiel: Bei einem EDV von 120 mL und einem ESV von 50 mL beträgt das Schlagvolumen 70 mL und die Ejektionsfraktion (70 / 120) × 100 ≈ 58,3%, was im Normbereich liegt.

Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Ejektionsfraktion-Rechner dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Die Werte der Ejektionsfraktion hängen von genauen Volumenmessungen aus der klinischen Bildgebung ab, und ihre Interpretation erfordert den vollständigen klinischen Kontext. Dieses Tool ist keine Diagnose und darf nicht zur Entscheidung über die Gesundheit verwendet werden. Konsultieren Sie bei Fragen zur Herzfunktion stets eine qualifizierte medizinische Fachkraft oder einen Kardiologen.