Rechner für spezifische Wärmekapazität
Berechnen Sie Wärmeenergie, Masse, spezifische Wärme oder Temperaturänderung (q = m·c·ΔT).
Ergebnis
Rechenschritte
Die Gleichung der spezifischen Waermekapazitaet
Die Waermeenergie, die zur Aenderung der Temperatur eines Stoffes benoetigt wird, ergibt sich aus der Gleichung der spezifischen Waermekapazitaet. Dieselbe Gleichung kann nach jeder ihrer vier Variablen umgestellt werden.
q = m · c · ΔT
- • q = Waermeenergie (Joule, J)
- • m = Masse (Gramm, g)
- • c = Spezifische Waermekapazitaet (J/(g·°C))
- • ΔT = Temperaturaenderung, TEnd − TAnfang (°C)
m = q / (c · ΔT)
c = q / (m · ΔT)
ΔT = q / (m · c)
Was ist spezifische Waermekapazitaet?
Die spezifische Waermekapazitaet (c) ist die Waermeenergie, die benoetigt wird, um die Temperatur von einem Gramm eines Stoffes um ein Grad Celsius zu erhoehen. Eine hohe spezifische Waermekapazitaet bedeutet, dass ein Stoff viel Energie aufnehmen kann, bei nur geringer Temperaturaenderung.
Wasser hat eine ungewoehnlich hohe spezifische Waermekapazitaet (4.18 J/(g·°C)), weshalb es als Kuehlmittel verwendet wird und grosse Gewaesser das Klima ausgleichen. Metalle wie Kupfer und Eisen haben niedrige spezifische Waermekapazitaeten und erwaermen und kuehlen sich daher schnell ab.
Haeufige Werte der spezifischen Waermekapazitaet
| Material | Spezifische Waermekapazitaet (J/(g·°C)) |
|---|---|
| Wasser | 4.18 |
| Aluminium | 0.90 |
| Eisen | 0.45 |
| Kupfer | 0.39 |
Hinweis: Dieser Rechner setzt eine konstante spezifische Waermekapazitaet im angegebenen Temperaturbereich voraus und beruecksichtigt keine Phasenuebergaenge oder Waermeverluste an die Umgebung. Fuer praezise wissenschaftliche Arbeiten ueberpruefen Sie die Werte der spezifischen Waermekapazitaet anhand zuverlaessiger Quellen.