Formalladung-Rechner
Berechnen Sie die Formalladung eines Atoms aus Valenz-, freien und Bindungselektronen.
Anzahl der Valenzelektronen des neutralen Atoms (seine Hauptgruppennummer).
Gesamtzahl der Elektronen in freien Elektronenpaaren (2 pro freiem Paar).
Gesamtzahl der in Bindungen geteilten Elektronen = 2 × Anzahl der Bindungen.
Formalladung
Berechnungsschritte
Was ist die Formalladung?
Die Formalladung ist die hypothetische Ladung, die ein Atom hätte, wenn alle bindenden Elektronen gleichmäßig zwischen den gebundenen Atomen geteilt würden. Sie hilft, Lewis-Strukturen zu bewerten und zu entscheiden, welche Resonanzstruktur am stabilsten ist: Die besten Strukturen halten die Formalladungen möglichst nahe bei null. Die Summe der Formalladungen aller Atome entspricht der Gesamtladung des Moleküls oder Ions.
Die Formel
Die Formalladung eines Atoms ergibt sich aus drei Größen:
Formalladung = V − N − (B / 2)
- • V = Valenzelektronen des neutralen Atoms
- • N = nichtbindende (freie) Elektronen
- • B = bindende Elektronen (insgesamt geteilt in Bindungen = 2 × Anzahl der Bindungen)
Beispiele
| Atom | V | N | B | Formalladung |
|---|---|---|---|---|
| N im Ammonium (NH₄⁺) | 5 | 0 | 8 | +1 |
| O im Wasser (H₂O) | 6 | 4 | 4 | 0 |
| O im Hydroxid (OH⁻) | 6 | 6 | 2 | −1 |
Hinweis: Die Formalladung ist ein Hilfsmittel zur Buchführung, keine gemessene physikalische Ladung. Sie geht davon aus, dass die Elektronen einer Bindung unabhängig von der Elektronegativität gleichmäßig aufgeteilt werden, und unterscheidet sich daher von der Oxidationszahl. Verwenden Sie sie, um mögliche Lewis-Strukturen zu vergleichen und zu bewerten, nicht als exaktes Maß für die Ladungsverteilung.